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Filmische Impressionen vom CDU-Kreisparteitag: CDU wählt Michael Breilmann zum neuen CDU-Kreisvorsitzenden

www.youtube.com/watch?v=orkXDWi_9GI&feature=youtu.beyoutube.com
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1 Woche

CDU-Stadtverband Dorsten

Ein paar Impressionen vom Kreisparteitag des CDU Kreisverbandes Recklinghausen.

Wir gratulieren Michael Breilmann zur Wahl und danken Josef Hovenjürgen MdL für die tolle geleistete Arbeit und viel Erfolg als Generalsekretär der CDU NRW.

Josef Hovenjürgen MdL
GRATULATION: Meine Nachfolge als CDU-Kreisvorsitzender tritt Michael Breilmann an. Ich gratuliere und freue mich über sein sehr gutes Wahlergebnis – die Delegierten wählten ihn mit 98% zum Kreisvorsitzenden. @Hendrik Griesbach beglückwünsche ich als seinen Stellvertreter, er wurde mit über 98% gewählt. Aber, sehen Sie selbst, was am letzten Freitag beim CDU-Kreisparteitag in der Stadthalle von Oer-Erkenschwick los war.
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2 Wochen

Tobias Stockhoff

Herzliche Einladung zur Lichterkette für Menschenwürde, Demokratie, Respekt, Toleranz, Freiheit, Ehrenamt und Engagement zum Abschluss des Lichterfest am 11. November 2018 - Startpunkt um 17 Uhr an den Mercaden.

Wir Dorstenerinnen und Dorstener machen keine Lichterkette gegen etwas. Wir stehen stattdessen für positive Werte wie Menschenwürde, Demokratie, Respekt, Toleranz, Freiheit, Ehrenamt und Engagement ein. Auch der Tag der Lichterkette - der Martinstag (11. November) -
könnte nicht besser gewählt sein. Der Heilige Martin steht für Teilen, Solidarität und Nächstenliebe. Wir wollen an diesem Tag in Dorsten die guten Werte des menschlichen Zusammenlebens teilen und ein starkes Zeichen der Stadtgesellschaft setzen.

Ausdrücklich eingeladen sind zu dieser Lichterkette auch Vereine, Verbände und Gruppen. Selbstverständlich auch gerne im einheitlichen Trikot oder beispielsweise in der Feuerwehr- oder Schützenuniform. Denn all diese Vereine sind wichtige Teile unserer Dorstener Bürgergesellschaft.
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Herzliche Einladung zur Lichterkette für Menschenwürde, Demokratie, Respekt, Toleranz, Freiheit, Ehrenamt und Engagement zum Abschluss des Lichterfest am 11. November 2018 - Startpunkt um 17 Uhr an den Mercaden.  Wir Dorstenerinnen und Dorstener machen keine Lichterkette gegen etwas. Wir stehen stattdessen für positive Werte wie Menschenwürde, Demokratie, Respekt, Toleranz, Freiheit, Ehrenamt und Engagement ein. Auch der Tag der Lichterkette - der Martinstag (11. November) -
könnte nicht besser gewählt sein. Der Heilige Martin steht für Teilen, Solidarität und Nächstenliebe. Wir wollen an diesem Tag in Dorsten die guten Werte des menschlichen Zusammenlebens teilen und ein starkes Zeichen der Stadtgesellschaft setzen.  Ausdrücklich eingeladen sind zu dieser Lichterkette auch Vereine, Verbände und Gruppen. Selbstverständlich auch gerne im einheitlichen Trikot oder beispielsweise in der Feuerwehr- oder Schützenuniform. Denn all diese Vereine sind wichtige Teile unserer Dorstener Bürgergesellschaft.

 

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Grossartige Aktion! Und man sollte zu allem die hier lebenden Menschen mit Migration und bzw oder aktuell gesehen Kriegsfluechtlinge (Frauen mit Kinder usw) mit dazu bringen. Ist mal ein Vorschlag von mir lieber Buergermeister Tobias Stockhoff. Und damit viele herzliche Gruesse. P. S.: Top Leistung abgeliefert. Hoffe auf Wiederwahl Ihrer Dorstener Politik.

3 Wochen

Tobias Stockhoff

Dorsten - Mitten in Europa und der Welt - In diesen Tagen werden in allen Dorstener Stadtteilen neue Schilder mit unseren acht Partnerstädten in Europa und in der Welt aufgestellt. Die alten Schilder waren je nach Standort stark ausgeblichen.

Mit Crawley (UK, England), Dormans und Ernèe (Frankreich), Waslala (Nicaragua), Antrim and Newtownabbey (UK, Nordirland), Hainichen (Sachsen), Rybnik (Polen) und Hod Hasharon (Israel) sind wir in Europa und der Welt verbunden. Viele dieser Partnerschaften sind über die Bürgerinnen und Bürger der Städte und nicht über die Räte oder die Bürgermeister der Städte initiiert worden. Das zeigt einmal mehr: Wir stehen für ein Europa der Bürgerinnen und Bürger.
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Dorsten - Mitten in Europa und der Welt - In diesen Tagen werden in allen Dorstener Stadtteilen neue Schilder mit unseren acht Partnerstädten in Europa und in der Welt aufgestellt. Die alten Schilder waren je nach Standort stark ausgeblichen.  Mit Crawley (UK, England), Dormans und Ernèe (Frankreich), Waslala (Nicaragua), Antrim and Newtownabbey (UK, Nordirland), Hainichen (Sachsen), Rybnik (Polen) und Hod Hasharon (Israel) sind wir in Europa und der Welt verbunden. Viele dieser Partnerschaften sind über die Bürgerinnen und Bürger der Städte und nicht über die Räte oder die Bürgermeister der Städte initiiert worden. Das zeigt einmal mehr: Wir stehen für ein Europa der Bürgerinnen und Bürger.

4 Wochen

Tobias Stockhoff

Großer Zapfenstreich für den Bergbau und die Bergleute - Abschied von der Steinkohle

Am 15. November großer Zapfenstreich vor der Maschinenhalle

Mit einem Großen Zapfenstreich nimmt die Stadt Dorsten am Donnerstag, 15. November, um 20 Uhr auf dem ehemaligen Bergwerksgelände Fürst Leopold Abschied von der Steinkohle. Die Stadt Dorsten und ihre Partner laden zu dieser würdigen Feier alle Bürgerinnen und Bürger ein, die sich dem Bergbau in irgendeiner Form verbunden fühlen.

Die Förderung auf Fürst Leopold in Dorsten endete zwar bereits 2001. Aber der Bergbau hat weiten Teilen unseres Stadtgebiets ein Gesicht gegeben, hat tausende Bergleute und ihre Familien, Zulieferer und ihre Mitarbeiter ernährt, war ein Motor für das Wachsen unserer Bevölkerung und bleibt sichtbar erhalten mit dem denkmalgeschützten Kernensemble der alten Zeche, in dem heute wieder so viel Leben ist. Deshalb ist der endgültige Abschied von der Steinkohleförderung in Deutschland auch für Dorsten eine Wegmarke.

Mit der Feierlichkeit wollen Stadt und Bürgerschaft „Danke“ sagen – dem Bergbau ebenso wie den Menschen, die hier über viele Generationen Arbeit und in Dorsten eine Heimat gefunden haben, die Familien gegründet, die Stadt vergrößert und bereichert haben. Gerd Schute, Vorsitzender des Bergbauvereins: „Die Steinkohle hat Dorsten in 100 Jahren geprägt und sie hat ein Erbe hinterlassen, das bleiben wird und das wir auch bewahren wollen.“

Der Festabend zum Abschied von der Steinkohle beginnt zunächst um 19.15 Uhr mit einer ökumenischen Andacht in der Lohnhalle, gestaltet von der ev. und der kath. Kirche in Hervest.

Das weitere Programm findet vor der Maschinenhalle statt. Nach dem Einzug der Schützenkapelle Rhade und des Spielmannszuges Holsterhausen-Dorf werden die Gäste begrüßt. Die gebürtige Dorstenerin Dorothee Feller, Regierungspräsidentin in Münster, und der Dorstener Dr. Heinz-Werner Voß, Direktor des noch bis Jahresende fördernden RAG-Bergwerks, beleuchten in Wortbeiträgen Tradition und Geschichte des Bergbaus und wagen auch einen Ausblick auf die Zukunft.

Daran an schließt sich die Zeremonie, die von der Schützenkapelle Rhade und dem Spielmannszug Holsterhausen Dorf gestaltet wird. Im musikalischen Mittelpunkt steht dabei der Große Zapfenstreich, der um 20.00 Uhr beginnt. Abschließend besteht die Möglichkeit zu Gespräch und Austausch bei einem gemütlichen Ausklang in der Maschinenhalle.

Ich danke allen, die zu diesem Abend beitragen, neben den beiden Musikkapellen sind dies der Bergbauverein, die Freiwillige Feuerwehr, das Technische Hilfswerk, die drei Ortsgruppen der Gewerkschaft IG BCE, die ev. und die kath. Kirchengemeinde in Hervest, das Creativquartier Fürst Leopold und die Veranstaltungsagentur Nightaffairs.

Info: Der Große Zapfenstreich ist das höchste militärische Zeremoniell der Bundeswehr und auch eine besondere Form der Ehrung. Er wird heute abgehalten etwa bei öffentlichen Gelöbnissen, bei Jubiläen sowie zum Abschluss großer Manöver. Besondere Aufmerksamkeit erhalten die Großen Zapfenstreiche bei der Verabschiedung von Bundespräsidenten, Kanzlern und Verteidigungsministern aus dem Amt.
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Großer Zapfenstreich für den Bergbau und die Bergleute - Abschied von der Steinkohle  Am 15. November großer Zapfenstreich vor der Maschinenhalle  Mit einem Großen Zapfenstreich nimmt die Stadt Dorsten am Donnerstag, 15. November, um 20 Uhr auf dem ehemaligen Bergwerksgelände Fürst Leopold Abschied von der Steinkohle. Die Stadt Dorsten und ihre Partner laden zu dieser würdigen Feier alle Bürgerinnen und Bürger ein, die sich dem Bergbau in irgendeiner Form verbunden fühlen.  Die Förderung auf Fürst Leopold in Dorsten endete zwar bereits 2001. Aber der Bergbau hat weiten Teilen unseres Stadtgebiets ein Gesicht gegeben, hat tausende Bergleute und ihre Familien, Zulieferer und ihre Mitarbeiter ernährt, war ein Motor für das Wachsen unserer Bevölkerung und bleibt sichtbar erhalten mit dem denkmalgeschützten Kernensemble der alten Zeche, in dem heute wieder so viel Leben ist. Deshalb ist der endgültige Abschied von der Steinkohleförderung in Deutschland auch für Dorsten eine Wegmarke.  Mit der Feierlichkeit wollen Stadt und Bürgerschaft „Danke“ sagen – dem Bergbau ebenso wie den Menschen, die hier über viele Generationen Arbeit und in Dorsten eine Heimat gefunden haben, die Familien gegründet, die Stadt vergrößert und bereichert haben. Gerd Schute, Vorsitzender des Bergbauvereins: „Die Steinkohle hat Dorsten in 100 Jahren geprägt und sie hat ein Erbe hinterlassen, das bleiben wird und das wir auch bewahren wollen.“  Der Festabend zum Abschied von der Steinkohle beginnt zunächst um 19.15 Uhr mit einer ökumenischen Andacht in der Lohnhalle, gestaltet von der ev. und der kath. Kirche in Hervest.  Das weitere Programm findet vor der Maschinenhalle statt. Nach dem Einzug der Schützenkapelle Rhade und des Spielmannszuges Holsterhausen-Dorf werden die Gäste begrüßt. Die gebürtige Dorstenerin Dorothee Feller, Regierungspräsidentin in Münster, und der Dorstener Dr. Heinz-Werner Voß, Direktor des noch bis Jahresende fördernden RAG-Bergwerks, beleuchten in Wortbeiträgen Tradition und Geschichte des Bergbaus und wagen auch einen Ausblick auf die Zukunft.  Daran an schließt sich die Zeremonie, die von der Schützenkapelle Rhade und dem Spielmannszug Holsterhausen Dorf gestaltet wird. Im musikalischen Mittelpunkt steht dabei der Große Zapfenstreich, der um 20.00 Uhr beginnt. Abschließend besteht die Möglichkeit zu Gespräch und Austausch bei einem gemütlichen Ausklang in der Maschinenhalle.  Ich danke allen, die zu diesem Abend beitragen, neben den beiden Musikkapellen sind dies der Bergbauverein, die Freiwillige Feuerwehr, das Technische Hilfswerk, die drei Ortsgruppen der Gewerkschaft IG BCE, die ev. und die kath. Kirchengemeinde in Hervest, das Creativquartier Fürst Leopold und die Veranstaltungsagentur Nightaffairs.  Info: Der Große Zapfenstreich ist das höchste militärische Zeremoniell der Bundeswehr und auch eine besondere Form der Ehrung. Er wird heute abgehalten etwa bei öffentlichen Gelöbnissen, bei Jubiläen sowie zum Abschluss großer Manöver. Besondere Aufmerksamkeit erhalten die Großen Zapfenstreiche bei der Verabschiedung von Bundespräsidenten, Kanzlern und Verteidigungsministern aus dem Amt.

 

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Abschied vom Bergbau so was scheinheiliges ,mein Mann hat auf Fürst Leopold gearbeitet .Er ist leider inzwischen verstorben. Herzlichen Glückwunsch das jetzt eine Feier stattfindet. Feiert ihr euch schön.

Gibt es dann auch Schafskäse im Fladenbrot mit frischem Salat und Soße des Vereins Graues Gold in Dorsten?

Sebastian Abel sollen wir da hin🤔

Wiebke Ernst Ursula Lübbering ?

4 Wochen

Junge Union Dorsten

Gemeinsam haben wir heute frische Ideen für die Jugend & Zukunft in Dorsten erarbeitet.
Wir bringen uns ein für mehr Digitalisierung, einen besseren Nahverkehr und gute Freizeitmöglichkeiten.
In den kommenden Wochen geht es nun in die Detailarbeit.
Ihr wollt Dorsten #mitgestalten?
->Werdet jetzt JU-Mitglied!
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Gemeinsam haben wir heute frische Ideen für die Jugend & Zukunft in Dorsten erarbeitet. 
Wir bringen uns ein für mehr Digitalisierung, einen besseren Nahverkehr und gute Freizeitmöglichkeiten. 
In den kommenden Wochen geht es nun in die Detailarbeit. 
Ihr wollt Dorsten #mitgestalten?
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1 Monat

Tobias Stockhoff

Dankbar für unsere Feuerwehr - und die Kollegen der Wehren aus den Nachbarstädten im Kreis Recklinghausen, das Technische Hilfswerk, den Rettungsdienst sowie die vorbildlichen und umsichtigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Recklinghäuser Werkstätten in Wulfen. Mit allein rund 130 Dorstener Feuerwehrleuten der Hauptwache und der acht Dorstener Löschzüge sowie weiteren Kräften aus den Nachbarstädten konnte der Großbrand in der Wulfener Behindertenwerkstatt heute Abend gelöscht werden. Neben den Feuerkräften unter der Leitung von Andreas Fischer will ich insbesondere den vorbildlichen Mitarbeitern der Einrichtung der Diakonie danken, die alle Beschäftigen bereits beim Eintreffen der Feuerwehr in Sicherheit gebracht hatten.

Als ich heute vom Großbrand per Alarm-SMS in meinem Herbsturlaub in Rom erfahren habe, waren wie bei vielen Dorstenern meine Gedanken bei den Beschäftigten, den Mitarbeitern sowie den Einsatzkräften. In der S. Maria dell'Anima habe ich dann mit einem kleinem Gebet zum Heiligen Florian - dem Schutzpatron der Feuerwehrleute - um einen guten Einsatz gebeten - als Zeichen der Verbundenheit mit den Männern und Frauen, die sich für unsere Sicherheit einsetzen.

Es ist ein sehr gutes Gefühl für einen Bürgermeister, sich immer - 365 Tage im Jahr, 7 Tage in der Woche und 24 Stunden am Tag - auch in seinem Urlaub - voll und ganz auf seine Wehr verlassen zu können.
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Dankbar für unsere Feuerwehr - und die Kollegen der Wehren aus den Nachbarstädten im Kreis Recklinghausen, das Technische Hilfswerk, den Rettungsdienst sowie die vorbildlichen und umsichtigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Recklinghäuser Werkstätten in Wulfen. Mit allein rund 130 Dorstener Feuerwehrleuten der Hauptwache und der acht Dorstener Löschzüge sowie weiteren Kräften aus den Nachbarstädten konnte der Großbrand in der Wulfener Behindertenwerkstatt heute Abend gelöscht werden. Neben den Feuerkräften unter der Leitung von Andreas Fischer will ich insbesondere den vorbildlichen Mitarbeitern der Einrichtung der Diakonie danken, die alle Beschäftigen bereits beim Eintreffen der Feuerwehr in Sicherheit gebracht hatten.  Als ich heute vom Großbrand per Alarm-SMS in meinem Herbsturlaub in Rom erfahren habe, waren wie bei vielen Dorstenern meine Gedanken bei den Beschäftigten, den Mitarbeitern sowie den Einsatzkräften. In der S. Maria dellAnima habe ich dann mit einem kleinem Gebet zum Heiligen Florian - dem Schutzpatron der Feuerwehrleute - um einen guten Einsatz gebeten - als Zeichen der Verbundenheit mit den Männern und Frauen, die sich für unsere Sicherheit einsetzen.  Es ist ein sehr gutes Gefühl für einen Bürgermeister, sich immer - 365 Tage im Jahr, 7 Tage in der Woche und 24 Stunden am Tag - auch in seinem Urlaub - voll und ganz auf seine Wehr verlassen zu können.

 

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Lieber Tobias kannst du für mich auch ein Gebet sprechen , werde dich auch im Abendgebet lobend erwähnen

Einen schönen Urlaub wünsche ich dir.

Viel Spaß und gute Erholung im Urlaub!

Gute und gesegnete Zeiten in Rom

Weiterhin gute Erholung

Schönen Urlaub

Schön Urlaub und gute Erholung

Schönen Urlaub wünsche ich dir!!

Gute Erholung 👍😀

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1 Monat

Tobias Stockhoff

Fakten statt Fakenews! Reduzierung von 300 vorhandene auf 250 zukünftige Plätze!

Was passiert mit der Landesunterkunft für Flüchtlinge an der Bochumer Straße (Altes Petrinum) wirklich?

Kurz und knapp vorab: Aus einer bestehenden Landeseinrichtung mit 300 Plätzen soll eine Einrichtung mit 250 Plätzen werden. Es werden keine zusätzlichen Plätze geschaffen, sondern es werden Plätze am ZUE-Standort Bochumer Straße abgebaut.

Aktuell geistern – manchmal gezielt gesteuert und manchmal aus Unwissenheit – zahlreiche Falschinformationen bezüglich der Landesunterkunft für Flüchtlinge an der Bochumer Straße (Altes Petrinum) durch die Medien und die Facebook-Gruppen. Hier die wichtigsten Fragen und Antworten:

Wie ist der Ist-Zustand?
Ende Juli 2015 wurden die Gebäude des ehemaligen Petrinum an der Bochumer Straße zu-nächst kurzfristig als Notunterkunft für 300 Flüchtlinge hergerichtet. Dazu gab es eine Informationsveranstaltung in der damaligen St. Johannes-Kirche mit der damaligen stellv. Regierungspräsidentin Dorothee Feller:

www.dorstenerzeitung.de/Nachrichten/Dorsten/Am-Montag-277-kommen-die-ersten-Fluechtlinge-228123.html

Durch kleine Sanierungs- und Umbaumaßnahmen wurde aus der Notunterkunft in den letzten drei Jahren eine ZUE (Zentrale UnterbringungsEinrichtung). Kommen Flüchtlinge in Deutsch-land an, werden diese zunächst über den s. g. Königssteiner Schlüssel auf die Bundesländer verteilt. In s. g. Erstaufnahmeeinrichtungen werden die Flüchtlinge untersucht und dann Zentralen Unterbringungseinrichtungen zugeteilt. Später erfolgt im Regelfall eine Verteilung der Flüchtlinge auf die Städte und Gemeinden gemäß dem Königssteiner Schlüssel. Jede Kommune bekommt gemäß ihrer Größe Flüchtlinge zugeordnet.

Seite 2015 wird das ehemalige Petrinum somit vom Land NRW als ZUE für bis zu 300 Flüchtlinge genutzt.

Was ist seit 2015 passiert?
Nach gut einem Jahr – Ende September 2016 – fand erneut eine Anwohnerinformation in der St. Agatha-Kirche ebenfalls wieder mit der damaligen stellv. Regierungspräsidentin Dorothee Feller statt. Hier wurden Pläne des Landes vorgestellt, dass das Land NRW den gesamten Bereich des Schulzentrums Marler Straße bis Mitte 2018 für insgesamt 503 Unterbringungsplätze als ZUE umbauen möchte. Dabei wurden auch zahlreiche Hinweise der Anwohner an das Land NRW und die Stadt Dorsten gegeben:

www.dorstenerzeitung.de/Nachrichten/Dorsten/Emotionale-Diskussion-ueber-Unterbringung-von-Fluecht...

Die Dorstener Zeitung hat in dieser Zeit immer wieder über die Pläne des Landes NRW um-fassend informiert:

www.dorstenerzeitung.de/Nachrichten/Dorsten/Eltern-entscheiden-mit-ueber-die-Zukunft-der-Kita-891...

www.dorstenerzeitung.de/Nachrichten/Dorsten/Fluechtlingsunterkunft-Entscheidung-laesst-auf-sich-w...

Im Jahr 2017 fiel dann die Entscheidung, dass die ZUE an der Bochumer Straße nur noch 250 Plätze enthalten soll. Auch sollten nur die Gebäude des ehemaligen Petrinum – also die Gebäude, die bisher auch belegt sind – genutzt werden. Die KiTa Marler Straße sollte am Ort verbleiben. Die Dorstener Zeitung berichtete in ihrer Printausgabe am 12. Mai 2017 über die-se Entwicklung.

Am 09. November 2017 berichtete die Dorstener Zeitung erneut, dass sich das Land NRW noch nicht abschließend entschieden habe und die Platzzahl zwar geringer, aber weiterhin offen sei.

Seitdem wurde immer wieder im Haupt- und Finanzausschuss, dem Sozialausschuss und dem Rat der Stadt über den aktuellen Sachstand berichtet und informiert.

Der Dorstener Stadtrat hatte bereits in 2016 einstimmig seine Zustimmung gegeben, dass das Alte Petrinum als ZUE umgebaut werden soll. Die Reduzierung der geplanten Plätze von 503 auf 250 wurde dabei zustimmend zur Kenntnis genommen, weil diese Zahl sogar noch unter der aktuellen Kapazität von 300 Plätzen liegt.

Was soll jetzt passieren?
2016 haben die Stadt und die Bezirksregierung mit Verhandlungen begonnen, das Gebäude längerfristig (5 Jahre nach Abschluss der Umbaumaßnahmen) als ZUE des Landes NRW bestehen zu lassen. Die Verhandlungen über die Anmietung der ehemaligen Schule als Unter-kunft konnten im Sommer 2018 abgeschlossen werden.

Dabei wurde auf die Anregungen der Anwohner eingegangen und vereinbart, dass nur das alte Petrinum für die Unterbringung von 250 Flüchtlingen hergerichtet wird – und nicht wie geplant für 503 Flüchtlinge.

Der erforderliche Umbau soll Anfang 2019 beginnen und Ende Juni 2019 abgeschlossen sein. Daran anschließend wurden fünf Jahre Betriebszeit für die ZUE vereinbart, also bis Juni 2024. Sollte der Umbau unerwartet mehr Zeit in Anspruch nehmen, läuft der Mietvertrag spätes-tens am 31.12.2024 aus.

Anders als zwischenzeitlich diskutiert, wird die ehemalige Laurentius-Schule in Lembeck während der Umbauarbeiten im nächsten Jahr NICHT als Ausweichquartier benötigt. Hier ist das Land NRW der Stadt Dorsten ebenfalls entgegengekommen.

Die aktuelle Platzanzahl wird also von bisher 300 Plätzen auf 250 Plätze am Standort „Altes Petrinum“ reduziert.

Warum überhaupt eine ZUE in Dorsten?
Die Plätze einer ZUE werden auf die Zuweisungsquote von Flüchtlingen bzw. Asylbewerbern für die betroffene Stadt angerechnet. Von aktuell 300 theoretischen Plätzen werden 150 Plätze angerechnet. Das heißt, dass die Stadt Dorsten 150 Flüchtlinge weniger zugewiesen be-kommt und diese nicht in städtischen Unterkünften unterbringen muss. Der Vorteil liegt darin, dass das Land NRW die Kosten über die Landesunterkunft komplett übernimmt- auch die Umbaukosten. Die Stadt Dorsten muss somit für 150 Flüchtlinge keine Unterbringungskosten tragen. Nach dem Umbau werden es nur noch 250 Plätze im ehemaligen Petrinum sein und somit 125 angerechnete Flüchtlingsplätze bei der Stadt Dorsten.

Auch in NRW spart der Steuerzahler durch diese Lösung Geld. Es müssen nicht neue Gebäu-de wie in anderen Städten errichtet werden, sondern es werden durch einen begrenzten Sanierungsaufwand alte Gebäude für die Unterbringung von Flüchtlingen hergerichtet.

250 Landesplätze aber nur 125 städtische Plätze weniger, ein „schlechtes Geschäft“ auf den ersten Blick?
Was auf den ersten Blick vielleicht wie ein „schlechte Geschäft“ aussieht, ist beim zweiten und genaueren Blick anders. Von den aktuell noch 300 Plätzen waren in den vergangenen zwei Jahren immer nur zwischen 25 % und 75 % der Plätze belegt. Dennoch werden nach dem Gesetz immer 50 % der möglichen 300 Plätze angerechnet (150 Plätze).

Außerdem hat die Stadt Dorsten durch die ZUE an der Bochumer Straße und die inzwischen aufgegebenen ZUEs in der Laurentiusschule (200 Plätze) und der Jugendherberge Lembeck (100 Plätze) eine deutlich siebenstellige Summe an Unterbringungskosten im städtischen Haushalt einsparen können. Geld, das wir z. B. für unser 20 Millionen-Investitionspaket in die Schullandschaft unserer Stadt verwenden konnten bzw. können.

In der Anfangszeit wurden die ZUE-Plätze noch zu 100 % angerechnet, sodass die Stadt Dorsten auch weniger Asylbewerber zugewiesen bekommen hat als hätte sie keine Landesunterkünfte (Notunterkünfte / Zentrale UnterbringungsEinrichtungen) gehabt.

Verdient sich die Stadt Dorsten an der Miete eine goldene Nase?
Nein, die Stadt Dorsten führt für das Land NRW den Umbau durch. Die Mietkosten der nächsten 5 Jahre werden lediglich die Umbaukosten sowie die laufenden Betriebskosten ab-decken. Die Stadt Dorsten spart allerdings dadurch Geld, da ihr 150 bzw. später 125 Plätze der ZUE auf ihre Zuweisungsquote angerechnet werden und sie somit weniger eigene Unterkünfte bereitstellen muss. So konnte bzw. kann die Stadt Dorsten in den nächsten Monaten Gebäude wie das ehemalige Hotel Berken (Hervest), das ehemalige Hotel Grewer (Deuten) oder den Michaelsstift (Lembeck) abmieten und muss weniger Mieter bezahlen.

Wird deshalb in Dorsten eine Schule oder ein Kindergarten weniger gebaut oder saniert durch den Umbau der ZUE?
Nein, der Stadt Dorsten entstehen durch die ZUE an der Bochumer Straße keine Kosten. Es handelt sich um eine Landesunterkunft, die vom Land NRW betrieben wird. Das Land erstattet der Stadt Dorsten komplett die Umbau- und die Betriebskosten sowie die entstehenden Personalkosten für Planung und Umbau. Durch eingesparte Mittel bei der Bereitstellung von eigenen städtischen Unterkünften für Flüchtlinge kann die Stadt Dorsten sogar mehr in Schulen und Kindergärten investieren.

Die Dorstener Zeitung hat nicht darüber berichtet – stimmt das?
Die Dorstener Zeitung hat auf der 1. Lokalseite vor wenigen Tagen umfassend über die In-formationsveranstaltung für Anwohner des Stadtsfeldes sowie online darüber berichtet:

www.dorstenerzeitung.de/Nachrichten/Dorsten/Das-alte-Petrinum-wird-ab-Anfang-2019-fuer-250-Fluech...

Die Stadt Dorsten hat nicht ausreichend darüber informiert – stimmt das?
Auch diese Behauptung stimmt nicht. Zahlreiche Medien haben neben der Dorstener Zeitung die umfangreiche Pressemitteilung der Stadt Dorsten aufgegriffen:

dorsten-online.de/zentrale-unterbringungseinrichtung-fuer-fluechtlinge/

www.focus.de/regional/nordrhein-westfalen/dorsten-zentrale-unterbringungseinrichtung-zue-fuer-flu...

www.stadtsfeld.de/2018/10/05/zweiter-informationsabend-zur-zentralen-unterbringungseinrichtung-zue/

Fazit
Unabhängig, ob man mit der aktuellen Flüchtlingspolitik des Bundes einverstanden ist, kann man festhalten, dass die Umbauten und die Reduzierung der ZUE-Plätze von 300 auf 250 an der Landesunterkunft Bochumer Straße für unsere Stadt von Vorteil sind. Jede Stadt und Gemeinde muss nach dem Königssteiner Schlüssel Flüchtlinge gemäß ihrer Größe aufnehmen. Die die vom Land finanzierte Landeseinrichtung (ZUE) kann die Stadt Dorsten zunächst 150 und später 125 eigene städtische Unterbringungsplätze einsparen. Darüber hinaus ist der Schlüssel für Betreuungs- und Sicherheitspersonal bei Landesunterkünften deutlich höher als bei städtischen Unterkünften. Die Kosten werden hier komplett vom Land NRW getragen. Aktuell versuchen einige „Geisterfahrer“ diese Lösung für ihre politischen Zwecke durch gezielte Falschinformationen zu instrumentalisieren. So wird behauptet: Es würden 250 zusätzliche Plätze geschaffen werden. Das ist schlichtweg die Unwahrheit. Die 300 vorhandenen Plätze sollen auf 250 Plätze reduziert werden. Wer sich die Mühe macht, die Lösung unaufgeregt und ohne Schaum vorm Mund zu betrachten wird feststellen: Diese Lösung ist von Vor-teil für unsere Stadt.
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Fakten statt Fakenews! Reduzierung von 300 vorhandene auf 250 zukünftige Plätze!  Was passiert mit der Landesunterkunft für Flüchtlinge an der Bochumer Straße (Altes Petrinum) wirklich?  Kurz und knapp vorab: Aus einer bestehenden Landeseinrichtung mit 300 Plätzen soll eine Einrichtung mit 250 Plätzen werden. Es werden keine zusätzlichen Plätze geschaffen, sondern es werden Plätze am ZUE-Standort Bochumer Straße abgebaut.  Aktuell geistern – manchmal gezielt gesteuert und manchmal aus Unwissenheit – zahlreiche Falschinformationen bezüglich der Landesunterkunft für Flüchtlinge an der Bochumer Straße (Altes Petrinum) durch die Medien und die Facebook-Gruppen. Hier die wichtigsten Fragen und Antworten:  Wie ist der Ist-Zustand?
Ende Juli 2015 wurden die Gebäude des ehemaligen Petrinum an der Bochumer Straße zu-nächst kurzfristig als Notunterkunft für 300 Flüchtlinge hergerichtet. Dazu gab es eine Informationsveranstaltung in der damaligen St. Johannes-Kirche mit der damaligen stellv. Regierungspräsidentin Dorothee Feller:  https://www.dorstenerzeitung.de/Nachrichten/Dorsten/Am-Montag-277-kommen-die-ersten-Fluechtlinge-228123.html  Durch kleine Sanierungs- und Umbaumaßnahmen wurde aus der Notunterkunft in den letzten drei Jahren eine ZUE (Zentrale UnterbringungsEinrichtung). Kommen Flüchtlinge in Deutsch-land an, werden diese zunächst über den s. g. Königssteiner Schlüssel auf die Bundesländer verteilt. In s. g. Erstaufnahmeeinrichtungen werden die Flüchtlinge untersucht und dann Zentralen Unterbringungseinrichtungen zugeteilt. Später erfolgt im Regelfall eine Verteilung der Flüchtlinge auf die Städte und Gemeinden gemäß dem Königssteiner Schlüssel. Jede Kommune bekommt gemäß ihrer Größe Flüchtlinge zugeordnet.  Seite 2015 wird das ehemalige Petrinum somit vom Land NRW als ZUE für bis zu 300 Flüchtlinge genutzt.  Was ist seit 2015 passiert?
Nach gut einem Jahr – Ende September 2016 – fand erneut eine Anwohnerinformation in der St. Agatha-Kirche ebenfalls wieder mit der damaligen stellv. Regierungspräsidentin Dorothee Feller statt. Hier wurden Pläne des Landes vorgestellt, dass das Land NRW den gesamten Bereich des Schulzentrums Marler Straße bis Mitte 2018 für insgesamt 503 Unterbringungsplätze als ZUE umbauen möchte. Dabei wurden auch zahlreiche Hinweise der Anwohner an das Land NRW und die Stadt Dorsten gegeben:  https://www.dorstenerzeitung.de/Nachrichten/Dorsten/Emotionale-Diskussion-ueber-Unterbringung-von-Fluechtlingen-123499.html  Die Dorstener Zeitung hat in dieser Zeit immer wieder über die Pläne des Landes NRW um-fassend informiert:  https://www.dorstenerzeitung.de/Nachrichten/Dorsten/Eltern-entscheiden-mit-ueber-die-Zukunft-der-Kita-89140.html  https://www.dorstenerzeitung.de/Nachrichten/Dorsten/Fluechtlingsunterkunft-Entscheidung-laesst-auf-sich-warten-65049.html  Im Jahr 2017 fiel dann die Entscheidung, dass die ZUE an der Bochumer Straße nur noch 250 Plätze enthalten soll. Auch sollten nur die Gebäude des ehemaligen Petrinum – also die Gebäude, die bisher auch belegt sind – genutzt werden. Die KiTa Marler Straße sollte am Ort verbleiben. Die Dorstener Zeitung berichtete in ihrer Printausgabe am 12. Mai 2017 über die-se Entwicklung.  Am 09. November 2017 berichtete die Dorstener Zeitung erneut, dass sich das Land NRW noch nicht abschließend entschieden habe und die Platzzahl zwar geringer, aber weiterhin offen sei.  Seitdem wurde immer wieder im Haupt- und Finanzausschuss, dem Sozialausschuss und dem Rat der Stadt über den aktuellen Sachstand berichtet und informiert.  Der Dorstener Stadtrat hatte bereits in 2016 einstimmig seine Zustimmung gegeben, dass das Alte Petrinum als ZUE umgebaut werden soll. Die Reduzierung der geplanten Plätze von 503 auf 250 wurde dabei zustimmend zur Kenntnis genommen, weil diese Zahl sogar noch unter der aktuellen Kapazität von 300 Plätzen liegt.  Was soll jetzt passieren?
2016 haben die Stadt und die Bezirksregierung mit Verhandlungen begonnen, das Gebäude längerfristig (5 Jahre nach Abschluss der Umbaumaßnahmen) als ZUE des Landes NRW bestehen zu lassen. Die Verhandlungen über die Anmietung der ehemaligen Schule als Unter-kunft konnten im Sommer 2018 abgeschlossen werden.  Dabei wurde auf die Anregungen der Anwohner eingegangen und vereinbart, dass nur das alte Petrinum für die Unterbringung von 250 Flüchtlingen hergerichtet wird – und nicht wie geplant für 503 Flüchtlinge.  Der erforderliche Umbau soll Anfang 2019 beginnen und Ende Juni 2019 abgeschlossen sein. Daran anschließend wurden fünf Jahre Betriebszeit für die ZUE vereinbart, also bis Juni 2024. Sollte der Umbau unerwartet mehr Zeit in Anspruch nehmen, läuft der Mietvertrag spätes-tens am 31.12.2024 aus.  Anders als zwischenzeitlich diskutiert, wird die ehemalige Laurentius-Schule in Lembeck während der Umbauarbeiten im nächsten Jahr NICHT als Ausweichquartier benötigt. Hier ist das Land NRW der Stadt Dorsten ebenfalls entgegengekommen.  Die aktuelle Platzanzahl wird also von bisher 300 Plätzen auf 250 Plätze am Standort „Altes Petrinum“ reduziert.  Warum überhaupt eine ZUE in Dorsten?
Die Plätze einer ZUE werden auf die Zuweisungsquote von Flüchtlingen bzw. Asylbewerbern für die betroffene Stadt angerechnet. Von aktuell 300 theoretischen Plätzen werden 150 Plätze angerechnet. Das heißt, dass die Stadt Dorsten 150 Flüchtlinge weniger zugewiesen be-kommt und diese nicht in städtischen Unterkünften unterbringen muss. Der Vorteil liegt darin, dass das Land NRW die Kosten über die Landesunterkunft komplett übernimmt- auch die Umbaukosten. Die Stadt Dorsten muss somit für 150 Flüchtlinge keine Unterbringungskosten tragen. Nach dem Umbau werden es nur noch 250 Plätze im ehemaligen Petrinum sein und somit 125 angerechnete Flüchtlingsplätze bei der Stadt Dorsten.  Auch in NRW spart der Steuerzahler durch diese Lösung Geld. Es müssen nicht neue Gebäu-de wie in anderen Städten errichtet werden, sondern es werden durch einen begrenzten Sanierungsaufwand alte Gebäude für die Unterbringung von Flüchtlingen hergerichtet.  250 Landesplätze aber nur 125 städtische Plätze weniger, ein „schlechtes Geschäft“ auf den ersten Blick?
Was auf den ersten Blick vielleicht wie ein „schlechte Geschäft“ aussieht, ist beim zweiten und genaueren Blick anders. Von den aktuell noch 300 Plätzen waren in den vergangenen zwei Jahren immer nur zwischen 25 % und 75 % der Plätze belegt. Dennoch werden nach dem Gesetz immer 50 % der möglichen 300 Plätze angerechnet (150 Plätze).  Außerdem hat die Stadt Dorsten durch die ZUE an der Bochumer Straße und die inzwischen aufgegebenen ZUEs in der Laurentiusschule (200 Plätze) und der Jugendherberge Lembeck (100 Plätze) eine deutlich siebenstellige Summe an Unterbringungskosten im städtischen Haushalt einsparen können. Geld, das wir z. B. für unser 20 Millionen-Investitionspaket in die Schullandschaft unserer Stadt verwenden konnten bzw. können.  In der Anfangszeit wurden die ZUE-Plätze noch zu 100 % angerechnet, sodass die Stadt Dorsten auch weniger Asylbewerber zugewiesen bekommen hat als hätte sie keine Landesunterkünfte (Notunterkünfte / Zentrale UnterbringungsEinrichtungen) gehabt.  Verdient sich die Stadt Dorsten an der Miete eine goldene Nase?
Nein, die Stadt Dorsten führt für das Land NRW den Umbau durch. Die Mietkosten der nächsten 5 Jahre werden lediglich die Umbaukosten sowie die laufenden Betriebskosten ab-decken. Die Stadt Dorsten spart allerdings dadurch Geld, da ihr 150 bzw. später 125 Plätze der ZUE auf ihre Zuweisungsquote angerechnet werden und sie somit weniger eigene Unterkünfte bereitstellen muss. So konnte bzw. kann die Stadt Dorsten in den nächsten Monaten Gebäude wie das ehemalige Hotel Berken (Hervest), das ehemalige Hotel Grewer (Deuten) oder den Michaelsstift (Lembeck) abmieten und muss weniger Mieter bezahlen.  Wird deshalb in Dorsten eine Schule oder ein Kindergarten weniger gebaut oder saniert durch den Umbau der ZUE? 
Nein, der Stadt Dorsten entstehen durch die ZUE an der Bochumer Straße keine Kosten. Es handelt sich um eine Landesunterkunft, die vom Land NRW betrieben wird. Das Land erstattet der Stadt Dorsten komplett die Umbau- und die Betriebskosten sowie die entstehenden Personalkosten für Planung und Umbau. Durch eingesparte Mittel bei der Bereitstellung von eigenen städtischen Unterkünften für Flüchtlinge kann die Stadt Dorsten sogar mehr in Schulen und Kindergärten investieren.  Die Dorstener Zeitung hat nicht darüber berichtet – stimmt das?
Die Dorstener Zeitung hat auf der 1. Lokalseite vor wenigen Tagen umfassend über die In-formationsveranstaltung für Anwohner des Stadtsfeldes sowie online darüber berichtet:  https://www.dorstenerzeitung.de/Nachrichten/Dorsten/Das-alte-Petrinum-wird-ab-Anfang-2019-fuer-250-Fluechtlinge-umgebaut-1334131.html  Die Stadt Dorsten hat nicht ausreichend darüber informiert – stimmt das?
Auch diese Behauptung stimmt nicht. Zahlreiche Medien haben neben der Dorstener Zeitung die umfangreiche Pressemitteilung der Stadt Dorsten aufgegriffen:  https://dorsten-online.de/zentrale-unterbringungseinrichtung-fuer-fluechtlinge/  https://www.focus.de/regional/nordrhein-westfalen/dorsten-zentrale-unterbringungseinrichtung-zue-fuer-fluechtlinge_id_9698544.html  http://www.stadtsfeld.de/2018/10/05/zweiter-informationsabend-zur-zentralen-unterbringungseinrichtung-zue/  Fazit
Unabhängig, ob man mit der aktuellen Flüchtlingspolitik des Bundes einverstanden ist, kann man festhalten, dass die Umbauten und die Reduzierung der ZUE-Plätze von 300 auf 250 an der Landesunterkunft Bochumer Straße für unsere Stadt von Vorteil sind. Jede Stadt und Gemeinde muss nach dem Königssteiner Schlüssel Flüchtlinge gemäß ihrer Größe aufnehmen. Die die vom Land finanzierte Landeseinrichtung (ZUE) kann die Stadt Dorsten zunächst 150 und später 125 eigene städtische Unterbringungsplätze einsparen. Darüber hinaus ist der Schlüssel für Betreuungs- und Sicherheitspersonal bei Landesunterkünften deutlich höher als bei städtischen Unterkünften. Die Kosten werden hier komplett vom Land NRW getragen. Aktuell versuchen einige „Geisterfahrer“ diese Lösung für ihre politischen Zwecke durch gezielte Falschinformationen zu instrumentalisieren. So wird behauptet: Es würden 250 zusätzliche Plätze geschaffen werden. Das ist schlichtweg die Unwahrheit. Die 300 vorhandenen Plätze sollen auf 250 Plätze reduziert werden. Wer sich die Mühe macht, die Lösung unaufgeregt und ohne Schaum vorm Mund zu betrachten wird feststellen: Diese Lösung ist von Vor-teil für unsere Stadt.

 

Kommentar auf Facebook

wow und wieder lesen wir hier wie toll und wie super es doch wird wenn die armen Menschen endlich da sind!!!! Ich werde euch daran erinnern wenn es soweit ist und ihr erst mal seht was und wie es wird. Und ich hetzte nicht ich habe selber mit solchen Leuten gelebt privat als auch beruflich.Solchen Leuten kann Mann nich/kaum bis garnich mehr helfen. wie gesagt ICH werde euch erinnern

Weiß genau welche Facebook Gruppe damit gemeint ist.

Hat unsere polizei wieder mehr zu tun , denn hier kommen die in die erstaufnahme direkt vom meer

Vielen lieben Dank für die Info. Haben sich wohl wieder Leute aufgeregt und gehetzt, die mal wieder nicht alle Fakten kannten.

Gut und sachlich erklärt,das zeigt auch das man selber noch genauer die Berichte gewisser online Anbieter lesen muss! Danke!

Hr. Stockhoff, Gut, das Sie sich die Zeit nehmen und das mal so erklären wie's ist. Danke dafür. Wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg 🐝 Oft sagen mir Menschen wie es doch wäre wenn.... Und so bla bla.... Ich sage immer Nein und erzähle von meiner internationalen Welt und was ich erlebt habe... Und... staunend Blicke und Verwunderung, manchmal auch ein leises "Ach so"... Letzte Woche traf ich einen Menschen, der ein junges Geschwisterkind im Alter von 16 Jahren im KZ verloren hat.... Die Tränen fließen, nicht nur bei diesem sehr alten Menschen.... auch bei mir. Das am Rande...

Herr Stockhoff, kann ich den Text bitte als Tondatei per WhatsApp haben? Handynr kann ich ja, bei Interesse, per PN zukommen lassen. Danke! 😇😂

Der Bericht klärt umfassend auf und nimmt den Meckerern und Polemisierern den Wind aus den Segeln, der die Hirne mit Parolen vollstopft.

Danke für die klaren Worte. Hoffentlich kommt das jetzt auch bei den Leuten an, die mit ihren Fakenews nur Unruhe stiften wollen!

Vielen, lieben Dank für die Klärung. Das nimmt einigen Mitmenschen den Wind aus den Segeln. 👍

Manuela Klosterköther haben Wir uns letztens noch drüber unterhalten...

Hab es auch mal geteilt in meiner klöngruppe 😊

Vielen Dank für die ausführliche Erklärung!!! 😊

Ich denke nicht Herr Gayk

Vielen Dank für die ausführliche Beschreibung. 😀

Geteilt in der Gruppe "Du bist aus Dorsten wenn..." www.facebook.com/groups/720928008052199/

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2 Monate

Junge Union Dorsten

Blüh im Glanze dieses Glückes, blühe, deutsches Vaterland! ... mehr ansehenweniger ansehen

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